Hundeversicherungen – Wichtiger Schutz für den Ernstfall beim Labrador

Hundeversicherung

Ein Welpe zieht ins Haus und Sie haben alle wichtigen Vorbereitungen in der Wohnung getroffen, damit sich das neue Familienmitglied wohlfühlt und sicher ist.

Treppenauf- und -abgänge sind welpensicher vergittert, Kabel sind hinter Schränken versteckt und auch diverse Tischdecken hängen nicht mehr in für den Labradorwelpen erreichbarer Bodennähe. Damit sind die größten Gefahrenpotentiale im Haus erst einmal weitestgehend entschärft. Aber wie es im Leben immer so ist, oft kommt es anders, als man denkt.

In die Überlegungen zur Pflege und Fürsorge für den Welpen sollte man daher immer eines mit einfließen lassen: Was ist, wenn der Hund einmal krank wird oder jemandem einen Schaden zufügt? Gibt es Absicherungen für diese Situationen? Wie sinnvoll sind diese dann überhaupt? Genau um diese Themen soll es sich hier drehen.

Die Hundehaftpflichtversicherung – bei Welpen besonders angebracht

In manchen Bundesländern ist sie bereits gesetzlich verpflichtend: die Hundehaftpflicht. Davon einmal abgesehen ist sie immer mehr als sinnvoll für alle Hundebesitzer. Richtet Ihr Hund Schäden an, trägt die Versicherung die entstandenen Kosten. Die Art der versicherten Schäden reicht von beweglichen und unbeweglichen Gegenständen in der Mietwohnung bis hin zu Personenschäden.

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Der Welpe ist nur ganz kurz unbeaufsichtigt und schon zerkratzt er die Türrahmen oder entwischt durch eine Lücke im Gartenzaun und verursacht einen Verkehrsunfall. Vielleicht stößt er einmal beim ungestümen Spielen auf der Wiese ein Kleinkind um, das sich dadurch verletzt.

Wichtig zu wissen: Hier springt die private Haftpflichtversicherung des Menschen nicht ein.

Mit einer Hundehaftpflichtversicherung sichern Sie sich schon im Vorfeld gegen finanziellen Folgen ab, wenn Ihrem Hund mal ein Missgeschick passiert. Natürlich wählt man hier nicht die nächstbeste Versicherung. Vor einem Abschluss sollten sie natürlich Tarife vergleichen. Völlig kostenlos gibt es diesen z.B. auf https://www.vergleichen-und-sparen.de/hundehaftpflicht/.

Tipp: Achten Sie unbedingt darauf, bei der Versicherungssumme mindestens 5 Millionen Euro auszuwählen. Gerade wenn Personen zu Schaden gekommen sind, können sehr hohe Kosten entstehen.

Wann ist ein Abschluss der Hunde-OP-Versicherung sinnvoll?

Hunde-OP-Versicherung

Ganz klare Antwort: Je jünger der Hund, desto besser. Denn hier ist es in der Regel so, dass sich die Tarife nach Alter des Hundes richten.

Die Hunde-OP-Versicherung schützt im Fall der Fälle vor hohen Kosten. Besonders junge Hunde neigen durch ungestümes Toben oft dazu, sich zu verletzen.

Einmal kurz weggeschaut und schon hat sich der Welpe oder Junghund durchs Absperrgitter gezwängt und purzelt nun die Treppe hinunter. Sie stellen anschließend fest, dass der kleine Vierbeiner humpelt. Das sieht nach einer Verletzung aus. Es bleibt also nur der Gang zum Tierarzt. Diagnose: Bein gebrochen. Leider so kompliziert, dass operiert werden muss. Als ob die Sorge um das Tier nicht schon groß genug wäre, stellt sich nun mit Blick auf die anschließende Tierarztrechnung die Frage: „Wer soll das bloß bezahlen?“. Nicht selten werden gerade bei Operationen Kosten im vierstelligen Bereich geltend gemacht.

Für solche Fälle ist eine Hunde-OP-Versicherung ideal. Wichtig ist, dass Sie genau auf die eingeschlossenen Leistungen der verschiedenen Versicherungsgesellschaften und die Höhe des Betrages, für den die Versicherung dann im Notfall aufkommt, achten. Je nach Tarif werden auch die Kosten für die Vor- und Nachsorgebehandlung, den stationären Aufenthalt und Medikamente übernommen.

Zu guter Letzt: die Hundekrankenversicherung

Eine Hundekrankenversicherung ist sozusagen der Allrounder. Sie ist ein Krankenvollschutz für den Vierbeiner, ähnlich der Krankenversicherung für den Mensch. Sie deckt, je nach Tarif, neben den Standardbehandlungen auch Gesundheitsprophylaxen wie Wurmkuren oder Impfungen ab. Ebenso können Kastration oder das Einsetzen eines Mikrochips enthalten sein.

Doch das Beste ist: Bei der Hundekrankenversicherung sind auch Operationskosten mit eingeschlossen. Auch hier gibt es viele Unterschiede in den Tarifen, von Kostenübernahme bis hin zur Wartezeit bis die Versicherung greift. Altersbegrenzungen und Ausschluss diverser Vorerkrankungen des Hundes können vorhanden sein. Daher ist es auch hier sehr ratsam, sich frühzeitig zu informieren. Am besten schon, wenn der Labrador noch im Welpenalter ist.